Der wichtigste Unterschied zwischen VOB und VOL/A: Die VOB regelt Bauleistungen, die VOL/A regelt Liefer- und Dienstleistungen — also genau das, was in vielen Industrieausschreibungen im Vordergrund steht, etwa Montage, Instandhaltung oder Anlagenbau. Wer VOB-Erfahrung auf VOL/A-Ausschreibungen überträgt, übersieht dadurch regelmäßig branchenspezifische Risiken.
VOB und VOL/A klingen ähnlich und regeln beide öffentliche wie private Vergaben, aber sie setzen an unterschiedlichen Stellen an. In der Industrie kommen zusätzlich Regelwerke ins Spiel, die im klassischen Baugewerbe seltener eine Rolle spielen — etwa DGUV-Vorschriften bei Arbeitssicherheit, die Betriebssicherheitsverordnung bei Anlagen oder das Kreislaufwirtschaftsgesetz bei Demontage und Entsorgung. Ein Leistungsverzeichnis, das nur nach VOB-Logik geprüft wird, übersieht deshalb leicht Risiken, die spezifisch für Industrieaufträge sind.
Für BauAnalyst haben wir die Prüfung von Ausschreibungsunterlagen auf VOB- und BGB-Risiken automatisiert. IndustrieAnalyst überträgt genau diesen Ansatz auf die Industrie — Wissensbasis VOL/A, BGB-Werkvertragsrecht, DGUV, Betriebssicherheitsverordnung und Kreislaufwirtschaftsgesetz statt VOB. Das Produkt ist live, allerdings ohne bislang bestätigte zahlende Kunden — im Unterschied zu BauAnalyst, das schon heute im echten Betrieb läuft und echtes Geld verdient.
Mehr zu Industriefirmen →Gilt VOL/A immer statt VOB in der Industrie?
Es kommt auf den konkreten Auftragsgegenstand an — bei reinen Bauleistungen kann auch in der Industrie VOB greifen. Entscheidend ist, ob es sich um eine Bau- oder eine Liefer-/Dienstleistung handelt.
Reicht es, wenn wir VOB-erfahren sind?
VOB-Erfahrung hilft beim grundsätzlichen Verständnis von Vergaberecht, ersetzt aber nicht die Kenntnis der industriespezifischen Regelwerke wie DGUV oder Betriebssicherheitsverordnung.
Lassen Sie uns in einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch besprechen, wo bei Ihnen Zeit verloren geht — und was sich davon automatisieren lässt.
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