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Wie wir BauAnalyst gebaut haben — vom Problem zum fertigen Produkt

5. August 20266 Min.Aldin Arifi — Gründer, Die KI Werkstatt

Bevor wir Betrieben erklären, wie Prozessanalyse und Automatisierung funktionieren, haben wir es selbst durchgespielt — mit einem echten Problem, für das es noch keine gute Lösung gab. Das Ergebnis heißt BauAnalyst und ist heute ein eigenständiges Software-Produkt, live unter bauanalyst.de.

Das Problem: Geld, das in Leistungsverzeichnissen liegen bleibt

Wer als Bauunternehmer an Ausschreibungen teilnimmt, kennt das Leistungsverzeichnis — die oft sehr umfangreiche Auflistung dessen, was ausgeschrieben und geliefert werden soll. Darin stecken regelmäßig Positionen, die rechtlich riskant formuliert sind oder Nachtragspotenzial bergen, also Möglichkeiten, berechtigte Zusatzkosten geltend zu machen. Das Problem: Diese Unterlagen sind lang, die Zeit ist knapp, und im Tagesgeschäft bleibt kaum Raum, jede Position im Detail gegen die einschlägigen Regeln zu prüfen. Das Ergebnis ist, dass Bauunternehmer regelmäßig Geld verlieren, weil sie Risiken oder Nachtragspotenzial schlicht übersehen — nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil niemand die Zeit dafür hat.

Warum wir nicht einfach nur davon erzählt haben

Man kann Betrieben erzählen, dass Automatisierung ihr Geschäft verändern kann. Oder man kann es einmal selbst tun und zeigen, dass es funktioniert. Wir haben uns für Letzteres entschieden. Statt Automatisierung nur als Idee zu verkaufen, haben wir mit BauAnalyst ein eigenes Produkt gebaut, das genau ein reales, konkretes Problem löst — die Prüfung von Leistungsverzeichnissen auf rechtliche Risiken nach VOB und BGB.

Wie BauAnalyst funktioniert

BauAnalyst ist mit Next.js gebaut und nutzt im Hintergrund Claude, das KI-Modell von Anthropic, um Ausschreibungsunterlagen automatisiert gegen bekannte rechtliche Risikomuster zu prüfen. Bauunternehmer laden ihre Unterlagen hoch und bekommen aufgezeigt, welche Positionen einen genaueren Blick verdienen — statt jede Seite von Hand durchzugehen. BauAnalyst läuft heute im echten Betrieb und verdient echtes Geld. Für Industriefirmen gibt es mit IndustrieAnalyst ein Schwesterprodukt, das denselben Ansatz auf VOL/A-Ausschreibungen überträgt — hier stehen die ersten zahlenden Kunden noch aus, das Produkt ist aber ebenfalls live.

Derselbe Prozess, den wir auch für Sie anwenden

Das eigentlich Wichtige an BauAnalyst ist nicht nur, dass es funktioniert, sondern wie es entstanden ist: Analyse des Problems, Aufbau eines klaren Ablaufs, dann Automatisierung mit KI. Genau diesen Weg gehen wir mit jedem Betrieb, der mit uns arbeitet. Wir schauen uns zuerst an, was bei Ihnen im Alltag tatsächlich passiert, bauen den Prozess sauber auf, falls es noch keinen gibt, und automatisieren erst dann, wenn klar ist, was wirklich gebraucht wird.

Das gilt nicht nur für einzelne Abläufe. Haben Sie eine Idee für eine eigene Software, ähnlich wie BauAnalyst für Ihre Branche? Wir bauen sie — mit demselben Vorgehen, das schon bei BauAnalyst funktioniert hat.

Wenn Sie sehen wollen, wie das für Ihren Betrieb aussehen könnte, ist der einfachste erste Schritt ein kostenloses Erstgespräch, in dem wir über Ihre Idee oder Ihr Problem sprechen.

Klingt nach Ihrem Betrieb?

Lassen Sie uns in einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch besprechen, wo bei Ihnen Zeit verloren geht — und was sich davon automatisieren lässt.

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